Gibraltar

Endlich ! Wir haben das Mittelmeer so gut wie hinter uns, liegen im Schatten des Affen-Felsen von Gibraltar.  Diese letzte Mittelmeer-Etappe war weitestgehend  entspannt. Mit Winden zwischen 10 und 18 Knoten von hinten – eher ein gemütliches Geschaukel. Seit Palma de Mallorca haben wir nun rund 470 Seemeilen zurück gelegt und hoffen zugleich mit dem Mittelmeer auch dem regnerischen und kaltem Wetter den Rücken zu kehren.

Die Reise durch die Alboran-See hat uns noch einmal mit unvergleichlichen Erlebnissen belohnt. Auf den Nachtfahrten durch die phosphorisierende See waren Delfine unsere ständigen Begleiter.  Bis dato waren die Passagen nicht unbedingt die Highlights des Seglerlebens. Allein mit Gaylyn stellte jede Überfahrt auch eine Herausforderung dar, vor allem der permanente Schlafentzug nahm der Sache einiges an Spass.  Mit der Crew hat sich das

Des Bonitos feierliches Ende

zum Besseren gewendet – 3 Stunden Wache pro Nacht sind kein Problem und beeinträchtigen das Wohlbefinden nicht weiter. Langsam kann ich mir vorstellen, das 3 Wochen lang  durch zu ziehen.

Nun muss noch unser Lichtmaschinen-Problem gelöst werden und die richtige Brise für die Weiterfahrt auftauchen, dann verschwinden wir erst einmal eine Woche im Atlantik und tauchen (hoffentlich) auf Madeira oder den Kanarischen Inseln wieder auf.

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