Galapagos

Wenn wir schon mal dort sind und die monumentalen Einklarierungs-Gebühren abgedrückt haben, können wir dem Schlechten ja noch ein wenig

Gaylyn und Seelöwe

Gaylyn und Seelöwe

gutes Geld hinterher werfen und ein paar Touren über die Inseln buchen. Zunächst galt es aber die neue Want zu bestellen und sicherzustellen, dass sie uns auch zügig erreicht.  Die Teile sind nach einer Woche im equadorischen Zoll gut abgelagert und sollen Montag ankommen.

Wir haben uns die Zeit zunächst auf der Insel Santa Cruz vertrieben und dann einen Trip auf die Nachbarinsel Isabela unternommen.  Der hiesige Ausflug führte uns zu den eindrucksvollen Lava-Tunneln und und dann hinauf auf den Krater Media Luna. Zu

Hungriger Seelöwe auf dem Fischmarkt

Hungriger Seelöwe auf dem Fischmarkt

diesem Zweck hatten wir uns Mountainbikes gemietet. Hoch zum Media Luna war zumeist Schieben angesagt, denn der Weg war einfach zu steil. Bis wir am eigentlichen Anfang des Trails angekommen waren waren wir schon ziemlich gebraucht. Ich freute mich aber schon extrem auf die Abfahrt über eine fiese Schotterpiste zurück ins Tal.

Der Krater selbst war eher unspektakulär zumal wir auf über 600 m Höhe bereits seit geraumer Zeit in den Wolken waren. Es galt also eher die seltsame Fauna und Flora zu besichtigen als spektakuläre Aussichten.  Auf dem Rückweg zu Tal schoss ich zumeist voraus und wartete alle paar Kilometer auf

Quax der Bruchpilot

Quax der Bruchpilot

Gaylyn, die es etwas vorsichtiger angehen lies. Irgendwann hörte ich sie dann aus der Ferne rufen.. Abgestürzt. Sah ausgesprochen fiese aus, war aber bis auf die geprellte Rippe glücklicherweise oberflächlich..

Isabella ist eine andere Angelegenheit. Schon die Überfahrt ist recht spektakulär. Auf kleinen Motorbooten mit 4-5 Hundert Außenborder PS ausgestattet geht es mit 27kn (knapp 50 km/h) über den offenen Pazifik.  Wenn man Pech hat und den falschen Platz wählt bekommt man 2 Stunden lang konstant Eimer-weise Spritzwasser ab. Die Insel selbst ist extrem verschlafen. Nur 2000 feste Einwohner und eine überschaubare Anzahl Touristen, die sich nach ein paar Tagen alle persönlich kennen.  Eine sehr entspannte Insel. Die Hikes sind allerdings nicht ohne. Auf dem Trip auf den Vulkan Sierra Negra  (mit 10 km Durchmesser

Sierra Negra

Sierra Negra

einer der größten Vulkankrater weltweit) waren 16 km bergauf und bergab durch unterschiedliche Landschaftsformen zu bewältigen. Auf der Süd-Ostseite geht es durch fast ständigen Niederschlag und eine entsprechend Nebelwald-ähnliche Vegetation bergauf. Danach marschiert man am Rand des riesigen Kraters entlang der sich erst auf dem Rückweg seiner Wolkenschleier entledigte und sich in seiner ganzen Pracht zeigte.  Danach geht es an der Nordflanke durch trockene Lava-Felder zwischen bizarren Formationen hindurch hinunter zu einem der kleineren Nebenkrater (Volcan Chico). Leider muss der gesamte Weg dann noch einmal zurück bewältigt werden..

Nächstentages ging es per Boot zu Los Tuneles. Wieder sind es Lava Felder durchsetzt von

Seeschildkröte Face to Face

Seeschildkröte Face to Face

Höhlen und Tunneln, die sich entlang der Küste erstrecken und hunderte kleiner Inseln bilden auf und unter denen Seevögel, Pinguinen, Robben, Schildkröten und Haien sich wohl fühlen. Einzigartig.. Jetzt noch die großen Seevogelkolonien im Norden von Santa Cruz besuchen und vielleicht in Floriana mit Hammerhaien und Seelöwen tauchen, dann haben wir das Wesentliche abgehakt….

 

Sierra Negra

Sierra Negra

Penguins

Penguins

Blue Footed Boobies

Blue Footed Boobies

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