Oh Du Fröhliche

Tangalooma Beach on Sunday

Tangalooma Beach on Sunday

Weihnachten naht und wie überall in der christlichen Welt haben die Menschen Urlaub und sind eifrig dabei das Fest der Liebe vorzubereiten. Nur sieht das nicht überall gleich aus. Hier in Australien sind es nicht nur die Weihnachts- sondern auch die Sommerferien und daher liegt es nahe, die freien Tage am Strand zu verbringen. Auch wir haben die Gelegenheit genutzt der Stadt zu entfliehen und Qi den Fluß hinunter in die Moreton Bay zu navigieren. Das sind 15 Meilen allein den Fluß hinunter bis zur Bucht

Life is a Beach

Life is a Beach

und dann noch einmal so viel bis nach Tangalooma. Das war bitter nötig, den das Wasser im Brisbane River ist einfach zu schnutzig um hineinzusteigen (ganz abgesehen von den gefährlichen Bullsharks die sich darin herumtreiben sollen) und Qi braucht mal wieder eine Abreibung denn sie droht von unter zu überwuchern.

Tangalooma ist ein Urlaubresort auf dem ansonsten unbesiedelten Moreton Island und man hat dort ein paar alte Schaufelbagger vorm Strand versenkt, die nun ein beliebtes Ziel für Angler und Schnorchler bilden. Als wir am Freitag Abend ankamen war noch

Barefoot hiking on Moreton Island

Barefoot hiking on Moreton Island

nicht so viel los. Mittlerweile hat der Ort den Flair einer Badeanstalt. Überall ankern Boote jeder Größe und Gattung und am Strand reihen sich Wagen an Wagen. Man kommt natürlich (wenn man kein Boot hat) per Fähre mit dem Geländewagen. Die Insel ist ein wenig wie Fraser Island im Grunde eine große Sanddüne mit dem typisch australischen Bush bewachsen und bietet ein paar Tracks durchs Inselinnere und endlose Kilometer befahrbare Strände.

Westcoast

Westcoast

Wir brachen gestern zufuß auf, um an die Insel zu überqueeren und die Ostküste zu erreichen. Auf dem Hinweg wurden wir nach  2  Kilometern von einem Geländewagen aufgelesen, der uns die restlichen 5 1/2 Km ersparte. Wie immer sind die Australier über die Maßen freundlich und hilfsbereit. Selbst vollbepackte Wagen halten an und fragen ob alles in Ordnung ist und ob wir genug Wasser dabei haben..  Einmal drüben spazierten wir ein wenig den Strand entlang. Hier brandet der offene Pazifik  ungebremst auf einen weiten, weissen Strand und der Sand quietscht unter den Füßen..

Auf dem Rückweg wurde klar, was Bushwalking in Australien bedeutet. Der Weg war anfangs ohne Schatten und der Sand wurde teils unerträglich heiß an  unseren bloßen Füßen. Überhaupt erreicht die Sonne hier eine unglaubliche Intensität  und ohne Wasser kommt man nicht weit. Mangels Autos gab es auch keine Mitfahrgelegenheit und als die ersten Angebote kamen war es nur noch 1 Km bis zum Strand und wir haben es uns nicht nehmen lassen, es bis zum Ende zufuß durchzuziehen.

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