Freiheit für die Wasser

Ein großes Problem meines Bootes, dass ich erst heute in seiner ganzen Tragweite erkannt habe ist der Zustand der Borddurchlässe. Alle möglichen Pumpen, die Wasser außenbords bringen also z.B. die Kühlwasserauslässe für Kühltruhe und Klimaanlage aber auch die Lenzpumpen (die mir ggf. eindringendes Wasser wieder raus schaffen)  pumpen in ein Rohrsystem, welches auch das Cockpit lenzt. Diese Rohre sind von außen und innen mit Seepocken zugewachsen, so dass das Wasser aus dem Cockpit so langsam abfließt wie der Dusch-Abfluß in einer Hippie-Kommune.

Wenn ich – wie heute erstmals probiert – die Klimaanlage, die Tiefkühltruhe oder die von mir frisch überholte Lenzpumpe anwerfe, dauert es ein paar Sekunden und dann spudelt das Wasser fröhlich ins Cockpit, da es den Weg nach draussen nicht findet. Das führt – wenn man das Problem nicht rechtzeitig erkennt – zur Selbstversenkung.

Glücklicherweise konnte ich die Situation mittels eines Geheimrezeptes (kann man hier nicht hinschreiben) lösen und habe zur Feier des geöffneten Durchlasses gleich noch eine feucht-fröhliche Cockpit-Schrubb-Session eingelegt.

 

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