Cabrera

Meine 2. unbetreute Tour – diesmal nicht willenlos an der Küste entlang, wohin der Wind uns trägt sondern nach Cabrera. Als Deckshand war diesmal meine Schwester Dagmar mit von der Partie.

Cabrera ist eine Insel an der Südspitze Mallorcas, ein Nationalpark und ein wunderschöner Fleck. Zudem gibt es einen herrlicher Naturhafen mit Bojen zum Festmachen. An Land darf man sich unbetreut nur zum Kastell begeben, welches die Bucht malerisch überschaut. Für alles andere braucht man einen Parkranger als Begleitung. Der hübsche kleine Anleger beherbergt die Verwaltung und ein Cafe.

Der Hinweg war zunächst – verursacht durch widrige und zu schwache Winde – etwas öd weil unter Maschine.  Auf dem letzten Drittel war uns dann doch noch ein schöner Wind von rund 3 Beaufort vergönnt, der uns auf einem schnellen Amwind-Kurs dem Ziel nahe brachte. Der Besuch wurde durch einen Ausflug zum Kastell, eine Kaffee im Hafen, ein erstes 16° kaltes Bad im Mittelmeer und ein weiteres leckeres Gericht aus Peter & Silvies Kochbuch zum Abendbrot abgerundet.

Auf dem Rückweg am nächsten Tag war uns der Wind wieder hold. Erst auf dem letzten Drittel musste der Diesel wieder in Aktion treten. Damit habe ich einen der schönsten Ausflüge die Mallorca zu bieten hat schon einmal kennen gelernt.

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4 Responses to Cabrera

  1. Sven says:

    Da war werde ich doch gleich ganz neidisch. Immer diese Aussteiger: versauen einem auch den sonnigsten Montagmorgen. Aber diese Bilder … einfach wunderbar. Dagmar sieht auch ganz entspannt aus; daraus schließe ich, dass Du wieder einmal deine Souveränität als Cäptain unter Beweis gestellt hast und eine entspannte Fahrt garantiert hast. Allerdings sieht dein Gesichtsausdruck beim Schwimmen im-wieviel-Grad-war-das-noch-Mittelmeer alles andere als freudig aus 😉

    Lieben Gruß
    Sven

    P.S. Wie macht man denn an einer Boje fest?
    So, ich leg’ jetzt noch ‘nen Knoten. Übung macht den Meister!

    • thomas says:

      Tja, das Meerwasser war so Marke herrlich erfrischend aber jetz nix wie raus. Festmachen an der Boje ist ein Bisschen so wie diese Angelspiele auf dem Jahrmarkt. Wer den Bootshaken bedienen kann hat gewonnen. Ansonsten brauchst Du dafür nur Klampe Belegen üben. Davon abgesehen ist, wie Du sehr richtig erkannt hast die Tiefen entspannende Wirkung von Qi (Nomen est Omen) nicht aufzuhalten.
      Liebe Grüße
      Thomas

  2. Sven says:

    Wie jetzt? Schlaufe legen und das Ganze über die Boje via Bootshaken angeln? Kein Ankerlassen? Wie lahm ist das denn 😉 Okay, ab sofort übe ich ‘Klampe belegen’ …

    Lieben Gruß
    Sven

  3. Hallo Thomas!
    Cabrera hat uns damals auch supergut gefallen,wir hatten nur Probleme mit unserem Dingi……Wir hatten es auf Mallorca direkt vorher neu gekauft,aber es hielt keine Luft ,die Pumpe mußte immer mit….Trotzdem waren wir so mutig ,zu viert ins Dingi zu steigen.Toll,das deine Fahrten so gut klappen.Viel Spass weiterhin.

    Liebe Grüße Anne und Günter

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