Dulce Vita

Nach dem Segelstress vom Dienstag habe ich mich erst einmal intensiv dem entgegengesetzten Extrem zugewand. Nach dem angedrohten Nickerchen und einem ausführlichen Frühstück war Chillen am Boot mit netter Gesellschaft angesagt. Freundin Tanja musste sich – statt wie ursprünglich geplant in Alcudia an Bord zu hüpfen – zu meinem Ankerplatz in der Cala Formentor (39°55.38’N 003°08.14’E) auf halbem Weg zum gleichnamigen Cap bemühen und wurde dort mit dem Dinghy eingesammelt. Da der Tag schon ein wenig gebraucht war wurde ausführlich gebadet und gesonnt und abends lecker gekocht.  Nächstentags haben wir unter Motor das Cap Formentor von unten besichtigt, um uns gleich darauf wieder in eine wunderschöne Bucht (Cala Murta 39° 56.35’N 003° 10.95’E ) zum Chillen zu verdrücken. Das Fleckchen bestach durch landschaftliche Schönheit und reichlich Wildlife, allerdings auch durch eine Überpopulation von Feuerquallen, die uns das Baden verleidete.

Der Versuch noch ein wenig zu segeln wurde durch heimtückische Winde vereitelt, die immer dann abrupt einschliefen, wenn ich gerade die Segel rausgekurbelt hatte. Abends wurde in Real Club Nautico de Pollenca  festgemacht und bei einem leckeren Tapas-Abendessen der nächste Tag verplant: Chillen in Cala Formentor. Dazu konnte auch Tanja’s Freundin Margrit überredet werden, die ihre Zahnbürste vorsichtshalber schon einstecken hatte und sich nächstentags trotz ihrer anfänglichen Vorbehalte gegen die christliche Seefahrt als vorzüglicher Rudergänger entpuppte.

Bemerkenswert ist auf jeden Fall noch das Frühstück im Cappuchino an der Promenade in Pollenca. Besser kann der Tag nicht begonnen werden. Ergänzt wurde das ganze durch einen wunderschönen leichten Segelwind, der uns mit 6 Knoten unserem Tagesziel entgegentrug.  Abends ging es wieder nach Alcudia (mein Ankertrauma vom Montag aufzuarbeiten) – diesmal allerdings  in den (sauteuren) Hafen, wo ich nun liege um mal wieder ein wenig aufzuräumen und meine nächste Mitseglerin (Skippertraining !!) zu erwarten.

 

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2 Responses to Dulce Vita

  1. Tina says:

    Wow, das klingt traumhaft!!! Jetzt werde ich allmählich etwas neidisch…aber nun ja, das habe ich mir nun wirklich alles selbst zu zu schreiben ;o) Freue mich, dass ihr so entspannte Tage hattet und lass’ dich mal beim Skippertraining ordentlich ran nehmen ;o) ich habe gerade das Gegenprogramm laufen… Trendreport London…aber das Mandarin Oriental am Hydepark ist auch ganz nett ;o) Nur mit dem Baden in der Themse wird es wohl nichts… Alles Liebe, bis ganz bald, moi
    p.s. So bekomme ich wenigstens auch meine Tanja mal wieder zu Gesicht :o)

    • thomas says:

      Was soll ich sagen ? Mir geht es prächtig.. Heute Ibizza Stadt. Ein Traum – gleich geht es auf Piste.. Ausbildungs-Skipperin Silke ist wild entschlossen die Sau raus zu lassen. Mal sehen ..
      Liebe Grüße
      Thomas

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