Chillout Revisited

Freitag sollte eigentlich der Arbeitstag werden. Im Hafen von Alcudia endlich mal wieder aufräumen, waschen, putzen. Kaum war ich dabei klingelt das Telefon. Linda und Andy, im Urlaub auf Mallorca, gleich um die Ecke angesiedelt, wollten mal vorbei schauen. Natürlich! Gerne! Kaum ist das Cockpit notdürftig dekontaminiert und eine Maschine gewaschen stehen sie am Eingang vom Pier. Andreas, seines Zeichens Kapitän, ex Kanallotse möchte gerne mal eine Runde mit meinem Seelenverkäufer drehen. Kein Problem. Kurz darauf steht der Plan. Linda bringt das Auto nach Porto Pollenca, kauft Proviant, wir sammeln sie an der Mole in Pollenca ein und fahren dann spät nachmittags wieder in die Cala Formentor und chillen, essen abends lecker von Linda zubereitete Speisen, übernachten vor Anker, chillen und kommen Samstag gerade noch rechtzeitig wieder nach Pollenca um meine nächste Crew zu übernehmen. Aufräumen muss warten. Zu dumm!
Für mich gab es reichlich Synergieeffekte. Sich sein Radar von einem Profi erklären zu lassen bringt einen Nichtswisser wie mich echt nach vorne. Sie dürfen also wiederkommen…

Samstag Nachmittag dann Skipperin Silke eingesammelt, gewaschen, ordentlich eingekauft Batterien geladen, Wassertanks aufgefüllt und am Sonntag Vormittag wieder in See gestochen – diesmal Trainingstörn nach Ibiza und Formentera. Also was richtig anstrengendes. Mitternacht erreichen wir vermutlich Cabrera – die Südspitze von Mallorca und dann geht es in die unendlichen Weiten des Mare Mediteraneum..

Update 21:00 h: Überall um uns herum blitzt und donnert es. Es wird also nix mit den unendlichen Weiten. Wir verdrücken uns in den wunderschönen Naturhafen von Porto Petro und kommen so in den Genuß unser Abendessen in Ruhe zu verköstigen.

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