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I am currently going through the effort of putting all posts and galleries on a google map so you can select them by region. So far I have the Pacific covered. Feel free to try it under Post Map in the Menu.

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Touring Samoa

Took a tour around the south and east side of the Island. Loved it. Junior our taxi driver and Guide showed us the highlights of Samoa. Starting of with the Samoan  version of a meat pie, which he bough for us on the way up to the Robert Louis Stevenson Museum. We will have to go back there  because we did not enter the museum nor did we hike up the mountain to see his grave and the view over the north coast.

Next was the bahai temple , the Mother Temple of the pacific Islands. I had never heard about the bahai faith before and was surprised by their beautiful messages.

We carried on through the beautiful Samoan landscape, passing little villages nicely decorated with flowers, houses surrounded by neat little gardens. A lot of the life of a Samoan family seems to take place in the open. Every family has a big open pavilion through which the breeze can flow and that’s where you hang out. Meanwhile Junior got us some fresh coconut to drink – probably the most delicious coconut water I have tried so far.

Samoa is a mountainous island covered in dense jungle with plenty of rivers and waterfalls. Although there is only an extinct volcano on Upolu it seems that the Island has seen a lot of lava flows in the not so far away past. After visiting the beautiful Sinalei Reef Resort and Spa we took a bath in the To Sua Ocean Trench. To Sua has beautiful rock pools, blow holes  and swim through caves and is a perfect place to spend some time and get out of the heat.

We carried on to Lalomanu to have lunch. Lalomanu or White Sand Beach is the backpackers beach hangout in Samoa, where you can hire a beach hut for small money. By far the nicest beach we have seen so far in Samoa.

The trip then took us back around the eastern point and the north coast to Apia. The landscape there is rather impressive with steep mountains and lush green valleys and stunning views over bays and the islands reef fringed coast.

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Against the Wind

.. , running against the wind – reminds me of an old Bob Seger song . For the first time ever since we are sailing Qi, we have engaged in a 350 mile upwind passage across open ocean. Looked like a peace of cake on the grib files (weather forecast).  Mainly 10 to 15 knots of wind from 110 to 120 degrees, sailing a course of 30 degrees from Vava’u / Tonga to the eastern corner of Opolu.

Turned out it was rather twenty-something knots of true wind most of the time with the accompanying steep 2-3m waves. The wind direction was OK though, we could have made it to American Samoa in one tack if we had wanted to. Qi battled the waves bravely for over 55 hours, the front deck being constantly swamped before we got around the corner of Opolu and turned downwind again.

Made it, warm welcome in Samoa

Made it, warm welcome in Samoa

For the first time ever Gaylyn was feeling seriously seasick and I was affected too feeling queezy and lethargic. Sailing Qi felt like wrestling a rodeo horse, running into one big wave after the other: Stop and go, up and down with nasty crashes every now and then when the bow would fall into the void or crash into another wave.  The first time Gaylyn agrees to my general opinion that passage making has nothing to do with fun.

Samoan quarantine inspection

Samoan quarantine inspection

Meanwhile, after one day in Apia we are forgetting the discomfort of the journey, enchanted by a warm welcome to the Island. Lovely people living on a lovely Island – well worth the effort. Apart from all the lovely locals (marina officials, taxi drivers, health, customs, quarantine and immigration), we are already loving the good value you get for your money and the beautiful shops – something you totally miss out on in Tonga. Had a nice chat to Germaine, a Jamaican stranded in the South Pacific – Jamaican vibes in Samoa – it doesn’t get any better.

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Mittlerweile in Tonga

Ich komme mal wieder nicht mit dem Schreiben hinterher. Entweder ist das Internet so schlecht, dass ich nach dem Wetter-Download genug vom Warten habe oder ich habe besseres zu tun. Im letzten  Post ging es um die Reise nach Tonga und die Ankunft dort. Das ist jetzt schon einen Monat her und wir haben seither viel erlebt.

Big Mamas Yachtclub

Big Mamas Yachtclub

In Tongatapu war nach dem Einchecken Abhängen in Pangaimotu und Warten auf Wind angesagt. Diverse Yachten hingen mit uns dort und es ist generell kein schlechter Ort zum Sein. Die kleine Insel Pangaimotu liegt 1.5 sm entfernt von Nuku’alofa der Hauptstadt des Königreiches und beherbergt einen “Yacht Club” – eine Kneipe also. Die Insel ist hübsch anzusehen mit reichlich Palmen und Strand, liegt in Kristall klarem Wasser und ist umgeben von einem hübschen Korallen-Riff. Speziell im Norden der Insel, wo das Riff von einem schiffbaren  Kanal durchschnitten wird gibt es für Schnorchler viel zu sehen.

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Qi über die Toppen geflaggt

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A Tongan Princess

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A Tongan Beach Party

Zur allgemeinen Unterhaltung fand dann noch eine Fundraising-Party im Yacht-Club statt zu ehren der Königin Mutter, die ihren 90. Geburtstag feierte und Geld für Heime für behinderte Kinder sammelt. Die Segler hatten zu diesem Ereignis die Boote über die Toppen geflaggt aber die erhoffte Audienz mit der Königin-Mutter blieb leider trotzdem aus – wir mussten mit einer Prinzessin vorlieb nehmen.

Die Zeit verging schnell mit Paddleboarding, Kajaking und einer Sightseeing Tour der Hauptinsel Tongatapu und bald stellte sich der erhoffte Ostwind ein, so daß wir weiter nach Nomuka in der Ha’apai Gruppe segeln konnten.

Die 60 sm nach Nomuka wurden bei herrlichem Segelwind auf Am Wind Kursen schnell zurück gelegt und am Abend lagen wir im nächsten Insel-Paradies vor Anker. Die Insel selbst ist eher ruhig, wie üblich gibt es diverse Kirchen, denn diverse Christliche Kirchen sind in Tonga aktiv. Wir erforschten auch die kleine Nebeninsel Nomuka Iki vor der wir vor Anker lagen.

Meiner Vorliebe für Querfeldein Trips folgend versuchten wir am Ende barfuss die Insel zu durchqueren. Leider hatten wir die Entfernung unterschätzt und waren froh, als wir auf einen Pfad stiessen, der uns in den Hinterhof des einzigen

A Nomuka Beach

A Nomuka Beach

A Church on Nomuka

A Church on Nomuka

Bewohners der Insel brachte. Ein weitestgehend zahnloser alter Mann der dort mit einer Horde erstaunlich grosser und wohlgenährter Schweine ein einsames Dasein fristete. Er versuchte erst mich (erfolglos, ich verstand nicht was er wollte) und dann Gaylyn französisch mit Wangenkuss zu begrüssen. Leider sprach er kein Englisch so dass unsere Unterhaltung eher stockend verlief. Immerhin machten wir aus, dass es ihm nach Zucker für seinen Kaffee gelüstete (daher der Mangel an Zähnen) und wir versorgten ihn damit.

Von Nomuka ging es 2 Tage später weiter nach Ha’afeva. Die Insel sah auf den Karten einladend aus mit einem großen geschützten Ankerplatz im Westen. Gleich am ersten Morgen (es war Sonntag) beschlossen wir mit der Crew der britischen Yacht Tululah Ruby dem Gottesdienst im Ort beizuwohnen. Nicht so sehr weil der heilige Geist plötzlich in uns gefahren ist sondern weil die Insulaner für ihren wunderschönen Gesang bekannt sind.

Sunday in Ha'afeva

Sunday in Ha’afeva

Der Gesang ist in der Tat beeindruckend. Es wird generell mehrstimmig, volltönend und mit kräftigen Stimmen gesungen und wir wurden für die etwas langweiligen weil unverständlichen Predigten voll entschädigt. Nach dem Gottesdienst defilieren die Teilnehmer Hände schüttelnd aneinander vorbei. Ich entzog mich der Prozedur aber Gaylyn schüttelte dem halben Dorf die Hand, was sehr gut aufgenommen wurde.

Die Teilnahme am Gottesdienst brachte uns eine Einladung zum Mittagessen ein, die wir schlecht ausschlagen konnten. Angekommen in dem einfachen Heim kamen mir erste Zweifel, ob es nicht vielleicht doch besser gewesen wäre sich dezent aus dem Staub zu

machen. Als schliesslich zu Tisch gebeten wurde, wurden diese Zweifel zur Gewissheit. Die

Sunday in Ha'afeva

Sunday in Ha’afeva

Küche übertraf meine schlimmsten Erwartungen und das Essen bestand aus Corned Beef mit einem Spinat-artigem Gemüse durchsetzt, Huhn (welches eine sehr eigenartigen Nebengeschmack aufwies) Brotfrucht und Tapioka. Brotfrucht und Tapioka waren eher fad, das Fleisch sehr suspekt. Die Spinat-Variante war gar nicht mal schlecht

Making friends with the locals

Making friends with the locals

Making friends with the locals

Making friends with the locals

aber in mir hatte sich nach Besichtigung der Küche die Überzeugung festgesetzt dass dieses Lunch mich krank machen würde.

Glücklicherweise war das Essen scheinbar doch nicht kontaminiert. Wir etablierten mit der Familie einen regen Tauschhandel, der uns reichlich Limonen und Papaya im Tausch gegen ein paar Angelhaken und Schnur einbrachte. Nächstentags flickten wir noch das Boot des Familienvorstandes mit Epoxy und Glassfaser. Unsere Gastgeber waren Überwältigt.  Es fehlt einfach an allem auf den Inseln und man kann mit kleinen Gaben und Hilfsleistungen extrem viel bewegen.

Da eine häßliche Kaltfront mit viel Regen und starkem Wind aus Nord angekündigt war, beschloss ich trotz suboptimalem Wetter die Reise Richtung Lifuka, der Hauptinsel der Ha’apai Gruppe fortzusetzen. Dazu mussten wir bei wechselhaften, zumeist starkem Wind durch ein Labyrinth von Riffen und Inseln ankreuzen.  Da der Wind konstant in Stärke und Richtung variierte war ich permanent beschäftigt mit Trimmen, Wenden und Reffen und erschreckte Gaylyn mit einer Tirade von Kraftausdrücken, als die permanente Schwerstarbeit an den Winschen und Reffleinen anfing mich ernsthaft mürbe zu machen.

Exploring Uoleva

Exploring Uoleva

Nach erreichen der vorgelagerten Insel Uoleva, 5 sm von unserem Ziel entfernt gaben wir uns  zufrieden und ankerten in der wunderschönen Bucht vor einem weiteren traumhaften Palmenstrand.  Wir inspizierten auch diese Insel und besuchten 3 der 4 Resorts, die die einzige Besiedlung der Insel bilden. Es gab ein hochpreisiges Resort im Süden welches wir nicht besuchten, ein ziemlich cooles Kitesurfing Resort im Norden und zwei Backpacker Resorts.

Uoleva - the rough side

Uoleva – the rough side

In Captain Cooks Hideaway, einem der Backpacker Resorts begrüßte uns Mari, versorgte uns mit Passionsfrucht und selbstgemachtem Limonensaft, zeigte uns ihrte wunderschönen Flechtarbeiten, weihte uns in Tongas Begräbnisrituale ein und lieh uns eine Machtete um uns die Durchquerung der Insel zum Riff im Osten zu ermöglichen.

Von Osten branden die Pazifikwellen ungebremst auf das Saumriff, welches gut 500m vom Palmenstarnd entfernt liegt. Hier trafen wir auch die Kitesurfer an, die in der Lagune im kräftigen Passatwind ihren Spass hatten.

Zwei Tage später war es Zeit sich einen sicheren Ankerplatz zu suchen, um das kommende Schlechtwetter auszusitzen. Wir liefen Lifuka an und trafen dort auf einen Katamaran den wir schon von Nomuka her kannten. Die Eigner haben dort ein kleines Resort und sind spezialisiert auf Freitauchen und Schwimmen mit den Walen. Von ihnen erfuhr ich den optimalen Ankerplatz für den kommenden Nord-Wind.

Dark Clouds over Paradise

Dark Clouds over Paradise

Die nächsten Tage hatten wir unglaublich schlechtes Wetter. Neben Wind bis 40kn gab es Regen in rauhen Mengen und kein bisschen Sonne. Als das schlimmste vorbei war erkundeten wir den Strand und fanden dass Ha’apai Beach Resort. Der Australische Besitzer war nett und die Speisekarte höchst einladend und wir beschlossen am Abend dort einzukehren um Gaylyns Geburtstag nachzufeiern. Dazu muss man wissen, dass in Ha’apai für Vegetarier nichts zu holen ist. Neben den obligatorischen Tapioka- und Maniok Wurzeln ist auf den Märkten nichts Grünes im Angebot. In den chinesischen Läden gab es dazu noch Brot, Äpfel aus Neuseeland, steinalte Kartoffeln und Zwiebeln. Eine echte Herausforderung für Gaylyn.

Gloomy Sundown

Gloomy Sundown

Abends gab es mal wieder einen Regenschauer und da die Sonne gerade untergegangen war, mahnte ich zur Eile um noch bei Licht den Durchgang im Riff zum Dinner zu finden. Der nächste Schauer war schon in Sicht und wir schafften es gerade trocken ins Restaurant bevor es wieder schüttete. Es regnete infernalisch  – unter dem Wellblechdach des Restaurants konnten man kaum sein eigenes Wort verstehen und das Ankerlicht unseres Bootes verschwand immer wieder in der Wasser geschwängerten Luft. Wir vertrieben uns die Zeit mit ein paar schwer genervten Huschrauber-Piloten, die dort gestrandete waren und wegen des Wetters nicht fliegen konnten. Mehrere Stunden später nutzten wir eine kleine Pause im Wolkenbruch um in dunkler Nacht mit dem Dhingy wieder zum Boot zurück zu kehren.

Wieder hiess es Warten auf den richtigen Wind. In der Nacht die wir im Restaurant verbracht hatten, hatten zwei Yachten versucht Richtung Norden nach Vava’u zu segeln. Am nächsten Morgen waren beide wieder da, nass und frustriert.

Wir warteten weiter und schlugen die Zeit mit Paddleboarden tot. Bei einem meiner Ausflüge paddelte ich direkt in einen Trupp von ca. 10 kleinen Blacktip-Haien hinein, die erschreckt auseinanderstoben. Einer schoss direkt auf Gaylyn zu die neben mir im Kajak daherpaddelte und vor Schreck eine spitzen Schrei ausstiess.

Anchor up at Sunrise in Lifuka

Anchor up at Sunrise in Lifuka

Zwei Tage später beschlossen wir,  dass es Zeit war Lifuka zu verlassen, lichteten im ersten Licht des Tages den Anker und segelten nach Norden davon. Wie schon unsere Reise-Entscheidungen  zuvor war es perfektes Timing. Zunächst mussten wir so hoch wie möglich an den Wind aber im Laufe des Tages drehte die Brise von Nord-Ost Richtung Ost und legte zu. Wir hatte alle Segel draussen und beschleunigten zusehends. Am Ende hatten wir die 70 sm nach etwas über 10 Stunden abgesegelt und rauschten mit knapp 8 kn Speedgegen die Welle dahin. Einmal im ruhigen Wasser der Vava’u Gruppe kamen wir gerade noch im letzten Licht am Ankerplatz an.

Welcome Rainbow in Vav'au

Welcome Rainbow in Vav’au

Wir hatten schon in Ha’afeva das richtige Timing gehabt. Diverse Boote hatte der Nordwind dort erwischt und sie hatten ein paar grausame Nächte in der nach Norden offenen Bucht. Nach Vava’u war uns nur ein Boot gefolgt, alle anderen hatten weiter auf Südwind gewartet und mussten die Strecke am Ende unter Motor laufen, weil der Südwind zu mau war.

Weiter gehts demnächst mit Vava’u. Wer jetzt schon genervt ist von den ewigen Palmenstränden wird daran keine Freude haben denn Vava’u ist der Knaller.

 

 

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Endlich wieder Südsee

Nach fast 18 Monaten Pause – zurück in der zivilisierten Welt – sind wir endlich wieder in der Südsee. 10 Tage und 300l Diesel hat es gebraucht um von Whangarei, Neuseeland nach Nuku’alofa, auf die Hauptinsel Tongatapu des Königreiches Tonga zu segeln. Leider waren es auch gut 4 Tage unter Motor, denn der Wind war eher unzuverlässig, oft platt von hinten mit weniger als 10kn. Schwacher Wind von hinten zerrt an den Nerven der Crew, denn es geht nur im Schneckentempo voran aber das Boot schlingert in der achterlichen Welle und die Segel schlagen lautstark und unangenehm.

Ein paar Tage in die Reise hinein wurden wir von einem Neu-Seeländischen Boot überholt und hatten einen kurzen Austausch per Funk. Der Skipper teilte uns mit, dass ein Neu-Seeländischer Cruising Club im Minerva Reef ein Treffen abhielte und viele Boote dort sein würden. Kurzerhand änderten wir Kurs auf Minerva – das liegt zwar deutlich westlich von unserer Kurslinie nach Tonga, aber eine kleine Pause war uns willkommen und die Wetterkarten liessen uns auf Westwinde hoffen, die uns von dort nach Tonga blasen würden.

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Sailing into the Sunset with SV Perry ahead

Minerva Reef hat eine interessante Geschichte (siehe Wikipedia) und ist einer dieser einzigartigen Orte. Mitten im Pazifik bildet es zwei Atolle, deren Korallen-Riffe bei Ebbe bis zu 90 cm aus dem Wasser ragen, bei Flut werden sie überspült, sind aber nah genug an der Oberfläche um die Ozeanwellen zu brechen und es gibt jeweils eine Einfahrt in die Lagune und damit einen ruhigen Ankerplatz mitten im offenen Pazifik.

Die letzten 48 Stunden vor Erreichen des Atolls trafen wir immer mehr Boote. Da der Wind vollständig eingeschlafen war und wir Minerva erreichen wollten bevor die Westwinde einsetzten, wurde der Diesel angeworfen und am Ende erreichten wir die Riffe an der Spitze eine kleinen Flotilla bestehend aus 5 Booten. Im Riff selber zählte ich am Abend knapp 30 Segelyachten vor Anker.

Approaching Minerva Reef

Approaching Minerva Reef

Wir erreichten das Riff am frühen Nachmittag und da es schon absehbar war, dass wir nächsten Tages weiter fahren würden um den Westwind zu nutzen, hatten wir es eilig das Riff zu erkunden. Leider vergaß Gaylyn vor unserem ersten Bad im tropischen Pazifik ihre Sonnenbrille abzunehmen. Zurück an Bord sah ich ein dunkles Objekt langsam zu Boden sinken. 12 m Freitauchen – direkt nach dem Ankerbier das ist deutlich jenseits meines Limits also musste das Tauch Equipment ausgepackt und zusammengebaut werden und wenig später war ich unterwegs zum Grund.

Die Brille war schnell gefunden und einmal unten beschloss ich noch schnell den Sitz des Ankers und der Kette zu prüfen, denn wir hatten in der Nähe einiger Korallenstöcke geankert. Die Kette wurde schnell entwirrt und auf dem Rückweg wurde ich von einem kleinen grauen Riffhai gestalkt. Er war zwar nur knapp über einen Meter lang aber reichlich aufdringlich und kam unangenehm nah.

Unser anschliessender Ausflug zum Saumriff mit Paddleboard und Kayak war eher unspektakulär abgesehen von der Tatsache, dass er mitten im Pazifik weit weg von trockenem Land stattfand. Ich denke wir werden auf dem Rückweg nach Neuseeland noch einmal hier halten müssen um das Riff ausführlich zu besichtigen. Hoffentlich haben wir dann mehr Zeit.

In der Nacht kam der versprochene Wind auf – gut 30kn aus SW bescherten uns eine unruhige Nacht. Am Morgen haben wir uns von unseren Deutschen Nachbarn (Katamaran Twiga aus Bremen) noch mal Wetterinformationen eingeholt und beschlossen unsere Reise fortzusetzen.

No wind on the Pacific

No wind on the Pacific

Das war leichter gesagt als getan, denn die Ankerkette hatte sich in der stürmischen Nacht wieder in Korallenstöcken verheddert und wir bekamen den Anker nicht hoch. Zu allem Überfluss brannte beim ersten Versuch noch die Sicherung der Ankerwinsch durch, so dass unsere Abfahrt um eine gute halbe Stunde verzögert wurde, bevor im 2. Anlauf der Anker wieder aufgelesen werden konnte. Dann ging es bei 25kn Wind durch die Einfahrt des Atolls raus in den stürmischen Pazifik. Ein spannender Vorgang, denn auf dem Riffen auf beiden Seiten der Durchfahrt brandeten große Ozeanwellen.

Leider hielt der Wind nicht lange, so dass wir schon in der nächsten Nacht – kaum 60 nm von Minerva entfernt wieder das übliche Schwachwind-Gedümpel hatten. Wir hielten noch eine Weile durch aber in der nächsten Nacht wurde dann wieder der Diesel bemüht denn unser Timing war so, dass wir es mit Motorunterstützung gerade vor Sonnenuntergang durchs Riff nach Tongatapu schaffen würden. Ohne Motor würden wir zur Unzeit ankommen und eine weitere Nacht herumdümpeln.

Landfall in Tonga at Sunset

Landfall in Tonga at Sunset

Wir schafften es wie geplant im letzten Licht durchs Riff, mussten dann aber im Dunkeln Anker werfen. Das war wie immer Nervensache, denn man sieht im Dunkeln die Hindernisse nicht, die einem am Ankerplatz das Leben schwer machen. Wir verfehlten nur knapp eine Boje die sinningerweise gut einen Meter unter Wasser schwamm. Ein Hindernis dass einem leicht den Antrieb still legen kann, wenn sich seine Leinen im Propeller verfangen.

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Winter is coming

Winter is coming ! In New Zealand that means that the weather it is getting rather cold and wet. Time to get going and follow the sun.

Finally we have made up our mind about where to go. We are currently moored up in Marsden Cove Marina where we will check out of New Zealand tomorrow morning and head north east to Tongatapu, Tonga. After checking in to the kingdom we are planning to visit the Ha`apai and Vava`u groups of the Tongan Archipelago and then head on to Western Samoa. Once we are done there, we plan to turn around and go south east to Fiji.Altogether we have about 5-6 months of time to kill before we will head back to New Zealand for the cyclone season and the southern summer.

It looks like its going to be a rather calm passage. The weather predictions don’t promise much wind but we’d think rather spend a day more on a slow passage into warmer water than wait another 7 to 10 days in miserable weather. We will probably not post in the next 9 days while on the passage but will do so as soon as internet is available again.

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Atemlos in Neuseeland

Von Australien kommend liefen wir Opua in der Bay of Islands an. Ich war auf einem vorherigen Landtripp nach Neuseeland schon einmal hier vorbei gekommen und hatte die Gegend wenig beeindruckend gefunden. Wahrscheinlich muss man die Bay of Islands vom Wasser her erkunden, um ihre Schönheit zu sehen, denn seit wir die Bucht und mittlerweile die Kueste hinunter nach Whangarei segeln, werden wir immer wieder von der Schönheit der Landschaft in Bann geschlagen.

Nach der Ueberfahrt in die Bucht einzulaufen war schon mal recht beeindruckend. Wir entdeckten mehrere Haie, die träge an der Oberfläche schliefen – einen hätte ich fast ueberfahren. Es handelte sich um kleinere Exemplare unter 2 Meter Länge, der Gattung Bronze Whaler bzw. Hammerhead. Die Bay of Islands ist das El Dorado der Fischer in Neuseeland. Neben Schwertfisch und Goldmakrele weiter draussen gibt es reichlich Snapper und andere leckere Fische in den Buchten. Die Seevögel freuen sich auch darueber, speziell die Tölpel beeindrucken mit ihren Sturzfluegen.
Wir machten im letzten Licht des Tages in Opua am Quaratänedock fest, dass für alle von Übersee kommenden Yachten vorgesehen ist. Da wir unsere Ankunft per Funk angekündigt hatten kamen gleich am nächsten Morgen zwei Damen an Bord – Immigration und Biosecurity. Die berüchtigte Kontrolle verlief eher Lax und wir verloren nur ein paar im Lande unerwünschte Lebensmittel und unseren Müll von der Überfahrt. Der Zustand unseres Unterwasserschiffes wurde toleriert und wir erhielten nur die Mahnung recht bald aufs Trockene zu gehen und unsere Hitchhiker zu entfernen. Dazu 18 NZ$ Gebuehren pro Person und das wars.

Wir hatten bereits beschlossen dass Alec – Gaylyns Bruder – noch ein paar Tage bei uns bleiben wuerde und dass wir mit ihm die Bay of Islands ausgiebig erforschen würden. Nach 2 Tagen Erholung von der Überfahrt fuhren wir zunächst nur ein paar Meilen hinüber nach Russell, der ersten Hauptstadt Neuseelands – heute ein eher verschlafenes aber sehr hübsches kleines Städtchen. Da man nur per Fähre oder ueber umständliche Umwege zu Lande dort hin kommt, hält sich die Zahl der Touristen in Grenzen. Die kleine Stadt sollte unser Basislager für die Bucht werden, denn sie verfügt ueber eine gute Ankerbucht, ein wenig Unterhaltung, zwei Supermärkte und Anlege-Möglichkeiten fürs Dhingy. Alles was der Cruiser braucht.

Unser erstes Ziel in der Bucht war Roberton Island – die Standard Insel, gleich um die Ecke kaum 5 Meilen von Russell. Wo jeder hinfährt der mal kurz raus will. Trotzdem traumhaft. Gute Ankerbucht, eine kleine Wanderung bringt einen auf ein Kliff mit einmaliger Aussicht ueber die Bay of Islands. Eine kleine Lagune zum Plantschen speziell fuer Kinder, ein langer wenngleich teils steiniger Strand und reichlich Felsenküste zum Paddleboarden und Kajakfahren. Dazu klares Wasser perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln. Als Krönung begann Alec nun endlich tatsächlich leckeren Fisch zu fangen und unsere Diät wurde zusehens Eiweissreicher. Nach Roberton kamen wir noch diverse Male wieder zurück.

Der Neuseeländer scheint wenig Wasserscheu zu sein. Unbeeindruckt von der wahrnehmbaren Population von Haien sieht man sie teils hunderte Meter vom Boot zum Strand schwimmen und die Bucht ist voll von Booten, viele Motorboote aber auch extrem viele Segler. Dank der vielen Inseln und geschützten Buchten verläuft sich die Armada und wir hatten nie Mühe einen Platz zum Ankern zu finden.

In Opua war dieweil die Opua Sailing Week angebrochen und die Bucht wurde immer wieder von Regatten durchquert die mit Ihren bunten Ballonsegeln einen wunderschönen Kontrast zum blauen Wasser und den grünen Huegeln bilden. Diverse Male konnten wir das Cat des Team Newzealand beobachten, wenn es auf Tragflächen in unglaublicher Geschwindigkeit über das Wasser schoss.

Als nächstes machten wir auf Urupukapuka halt. Die Insel steht unter Naturschutz und das Department of Conservation unterhält Wanderwege über die gesamte Insel. Störend fällt eigentlich nur auf dass die Neuseeländer das Konzept der Sepentinen generell abzulehnen scheinen. Die Wege gehen meist direkt die Berge hoch und wenn es zu steil wird gibt es Treppen. Als Segler ist man ja eher nicht so Ausdauer stark und diese Pfade sind ein echtes Problem fuer die untrainierte Pumpe. Mittlerweile sind wir Kardio-Mässig fast auf Neuseeland-Niveau aber der Weg dahin war hart. Klar dass die Aussichten über die Bucht, die grünen Huegel und schroffe Kliffs einen für alles entschädigen und die Eiweiss reiche Fischkost baut einen wieder auf. Nebenbei sind die Ankerbuchten perfekt für ausgiebige Touren mit dem Paddleboard und dem Kajak, speziell morgens und abends wenn der Wind noch nicht erwacht oder schon eingeschlafen ist.

Nach gut 3 Wochen an Bord zog Alec Richtung Auckland davon um Freunde und Familie zu besuchen und Gaylyn schloss sich an um Ihrem Sohn und Enkelsohn einen Besuch abzustatten und die letzteren für einen Ausflug in die Bucht wieder mitzubringen. Ich unternahm dieweil einen 4 tägigen Solotripp durch die Bucht. Für den Familienbesuch entfaltete Roberton Island noch einmal sein volles Unterhaltungs-Potential. Paddleboarding und Kajakfahren fuer die ganze Familie, Fischen, Austern-Sammeln, Wandern, Schwimmen, Schnorcheln, Segeln, Sonnenbaden liessen keine Langeweile aufkommen…

Die Wetterberichte liessen uns dann doch der Bucht den Rücken kehren, denn wir wollten den aufkommenden Winnd nutzen um nach Whangarei zu kommen bevor das Wetter richtig schmuddellig wird. Allerdings war uns nicht klar wie schön der Kuestenstrich südlich der Bay of Islands sein würde. Whangamumu Bay bescheerte uns unglaubliche Wanderwege entlang der Kueste und in die Berge inklusive der üblichen atemraubenden Aussichten ueber Buchten, Kliffs und Strände und durch einmalige Kuestenwwälder voller Farne, Palmen und Kauri-Bäumen.

In Whangamuru Bay war es die Vielfalt des Waldes die uns beeinduckte und Mimiwhangata Bay gab uns den Rest. Eine Wanderung durch Farmland mit unglaublichen Ausblicken ueber Buchten und Inseln, gruene Huegel und Feuchtbiotope voller Gänse, Enten und schwarzer Schwäne. Dazu kilometerlanger Sandstrand und Felsige Kuesten mit Kelpwäldern und vereinzelte Schafe, die uns begaffen als waren wir Aliens..

Nur gut dass wir uns vor dem aufkommendenm Schlechtwetter nacht Tutukaka verdrueckt haben. Die Bucht ist eher unscheinbar und wir erholen uns langsam vor der Reizueberflutung durch schöne Natur..

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Durch die Tasman See

In der letzten Meldung habe ich meine Abreise aus Australien angekündigt. Danach hatte wir noch ein paar gute letzte Wochen an der Goldcoast. Nach dem Ende von Gaylyns Schuljahr sind wir dorthin umgezogen und haben unsere Tage am `Ballermann` von Australien verbracht. Interessanterweise ist es sehr leicht dem Trubel der Goldcoast zu entkommen. Es reicht zumeist schon auf die andere Seite des Broadwater nach South Stratbroke überzusetzten und schon findet man sich in einer Dünenlandschaft voller Kängurus und einsamer Strände wieder.
Bums Bay, wo wir vor Anker lagen war nicht ganz so idyllisch. Die Freizeitvergnügungen der Goldcoast umfassen typischerweise hauffenweise PS also Jetski, Jet Boat, Helikopter, Wasserski, und einige Sachen für die ich nicht einmal einen Namen habe, z.B. mit eine Art Jetpack an den Füssen oder am Rücken fliegen. All das spielt sich um unseren Ankerplatz herum ab.

Wir haben trotzdem eine gute Zeit und viel Spass mit dem neuen Paddleboard und Gaylyns Bruder Alec gehabt, der mit seinem Tri auch in Bums Bay lag und uns auf der Überfahrt begleiten wollte. Unter anderem waren wir mit dem Paddleboard Surfen und zu meinem grossen Erstaunen war das ein Kinderspiel. Verglichen mit einem normalen Surfboard, ist das Paddleboard allerdings auch ein mittlerer Flugzeugträger.

Für die Überquerung der Tasman See mitten in der Cyclone-Saison hatte ich mir meteorologische Unterstützung von Met-Bob – dem Neuseeländischen Wetter-Guru eingekauft und am 11.01.2016 sollte es nach seiner Prognose so weit sein. Wir kamen am 10. im Yachtclub zu einem letzten Familientreffen zusammen, sagten ausführlich Adieu und am nächsten Morgen wurde ausklariert und abgelegt.

Leider hatten wir nur sehr wenig Wind, aber wie wir bald bemerkten hatten wir einen angenehmen Begleiter in Form des East Australian Current, einer Meeres-Strömung, die uns für den grössten Teil der Reise mit einem extra Knoten Speed versorgte.

Als nach ein paar Tagen der Wind mal wieder ganz ausblieb, wurde kurzerhand der Motor ausgeschaltet und das Paddlebaoard ausgepackt. Wir namen alle ein Bad über gut 2-3 Km Wassertiefe und drehten eine Runde auf dem Board. Alec liess sich dann noch ein wenig bei 6kn Fahrt auf dem Paddleboad schleppen.

Eine andere Quelle für Heiterkeit waren Alecs Versuche mit meinem Equipment Fische zu fangen. Leider war er sich der Dimension des Unterfangens nicht voll bewusst. Draussen auf dem grossen Teich fängt man nämlich keine kleinen Fische. Der erste Versuch endete damit, dass eine deutlich über einen Meter grosse Goldmakrele mit dem gesammten Equipment davon kam. Wir sahen sie in der Entfernung springen. Weiter Versuche endeten ähnlich so dass zuletzt nichts mehr an Bord war, was die Aufmerksamkeit der Fische erregt hätte. Ein Schwarm Bonitos machte sich über uns lustig indem er parallel zum Boot durch die Wellen glitt aber jeden Köder verweigerte.

Dann kam die Kalt-Front – lange angekündigt von unserem Wetter-Guru, der Unheil verkündende Text Nachrichen an unser Iridium Telefon schickte in denen er uns mitteilte, diese Front hätte in Sydney Bäume entwurzelt. Wir schrieben fröhlich zurück, es wären keine Bäume in unmittelbarer Nähe, und fragten uns was da wohl auf uns zu kommt. Es war dann aber nicht weiter schlimm, 25kn Wind mit 30 kn in Böen gaben uns endlich mal guten Speed auch wenn es nicht gerade komfortabel war.

Leider blieb bei dem Wind unser Windpilot auf der Strecke, der nach ein paar Modifikationen erstmals seit langem wieder zur Zufriedenheit funktioniert hatte. Ein paar Tage später verabschiedete sich auch unser elektrischer Autopilot mit einem engen 360 Grad Vollkreis des Bootes und fortan wurde wieder von Hand gesteuert. Ich habe den Windpilot später zwar reparieren können, aber trotzdem verbrachten wir viel Zeit am Ruder.

Alles hat auch seine gute Seite. Auf den langen Nachtschichten verbrachten wir viel Zeit damit nach den Sternen zu steuern – die beste Art den Sternenhimmel wirklich im Detail kennen zu lernen, denn wer starrt sonst schon 3 Stunden lang in den nächtlichen Himmel. Am Tage bewunderten wir den Flug der Seevögel, die uns fast auf der ganzen Reise begleiteten und die majestätischen Wellenzüge die aus dem Südpazifik heranrollen. Zuletzt ging uns doch wieder der Wind aus, so dass wir von Cape Reianga – der Nordspitze Neu Seelands bis nach Opua in der Bay of Islands unter Maschine liefen. Trotzdem war es ein Erlebnis – speziell die Albatrosse am Cape Reianga sind wunderschön anzusehen wenn sie mit ihren riesigen Flügelspannweiten in den Aufwinden der Wellen Surfen.

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Change of Plans

It seems that Australia has had about enough of me. The other day I spent $340 on a visa application to extend my stay in OZ until September 2016. With this amount of time, we thought we could spend the coming cyclone season in Brisbane, sail the inland waterways to Coomera around march to haul out the boat and get it fixed. Then in April we would head north, spend plenty of time on the Queensland coast and in the Great Barrier Reef and finally leave Australia in July or so, heading off from Darwin towards Indonesia.

Australian immigration did not approve of that plan. They think I have spent enough time in Oz. In fact there appears to be a strict rule specifying that a foreigner traveling on a tourist visa is not allowed to spend more than 12 months out of an 18 month period within Australia. I have spent about 11 months here with only 80 days outside, which gets me somewhat close to the limit. As result  I got granted a visa until end of January 2016 which is a little nasty because I am pretty sure I could have extended my stay until about that time using the existing ETA visa – without spending 340 bucks. On the other hand 12 months out of 18 is still plenty compared to what Australians get in Europe. It sure would have made life easier had someone told us about the restriction earlier though.

As I do not know when immigration will be ready to grant me another Visa I am not willing to take off without my boat – I will not risk having stubborn immigration officers standing between me and my boat, so I have to leave on Qi.

Being forced to leave the country made me a bit sad in the beginning but after looking at it more closely I suddenly discovered, that I was just being forced to do what I really wanted to do instead of doing what was more comfortable.

Going across the Pacific we did not really take our time due to external issues. After almost 3 years of sailing we were also a little fed up seeing palm beaches and blue lagoons every day. We thought a bit of civilization would be just right. On the other hand I felt sorry for not having spent more time in more remote places because we had not gotten of the beaten track in the Pacific and we left out a lot of islands. Going through the pacific East to West is a big journey and we cannot know if we will have the opportunity to do it again.

Now we are forced to leave Oz until end of January, which leaves us with few choices where to go. Due to the coming cyclone season we can not head North, in the East there is only water so South it must be. Going south we can only choose between going to Antarctica or New Zealand which makes it rather easy to decide because we despise cold weather and  cold water.

The good news is that after the end of the cyclone season being in NZ makes it easy to reach all of the western Pacific. Fiji, Tonga, Vanuatu are just a relatively easy 10 day Sail away and even French Polynesia is not totally out of reach.

So in January instead of sailing through the Barrier Reef and Indonesia we will sail to NZ via Lord Howe and 3 months later, after spending summer in NZ,  take off to Fiji.

Fiji was the island we loved best in the Pacific. After a lot of tiny islands with palm trees, pristine beaches and beautiful lagoons in Polynesia we cherished the big islands of Fiji with vegetable markets flowing over with a huge variety of affordable fresh produce. Also there was real land to explore, delicious and affordable Indian vegetarian cuisine and still plenty of palm trees, pristine beaches and the best snorkeling we had seen so far. On top of that we could get in touch with the rest of the world again because the islands have functioning mobile networks and affordable rates for prepaid high speed internet. Paradise !

So Fiji will most probably be our point of reentry to the Pacific Islands. After that we hope to explore Vanuatu and the Solomon Islands which promise real adventure, totally off the beaten track.

We are exited…

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Heavy weather

Life  have been less exiting in the last months as you can clearly see from the amount of activity on my blog. Gaylyn is back to work, spending  3 hours on the train every day commuting to the Gold Coast. After a few days I stopped ferrying her over to the dock every morning at 5:00 am. Instead I let her take the dinghy and turn around to sleep for a few more hours. I then have to kayak over to the dock to regain possession of the dinghy.

I spend my days working on my own software projects as I cannot legally work in Australia. Currently I am brushing up my Android  archery app. After discovering that it has  been downloaded over 10.000 times, I decided to give it a serious redesign and a good polish and put it back on the rack with a price tag on. This is giving me lots of practice and experience for the other android projects that I am planing on during my time here and it keeps me busy with one of my favorite activities next to vegging out in tropical islands.

I have also bought me an affordable mountain bike that allows me to move through Brisbane swiftly.  There are a lot of nice bike tracks in town and plenty of serious mountain bike tracks in the parks and forests around Brisbane, that are well maintained and documented in a booklet. My first excursion to one of these tracks was quite a surprise.  I sought out the Kookabara track near Anzac Park. I did not expect much adventure and was not well equipped wearing my thongs (gandals for New Zealanders, flipflops for the rest) nor was my timing very good,  biking there in the early afternoon heat. Not knowing the place, I arrived at the low end of the track. After riding it up  (partly pushing the bike) I was soaked in sweat, my heart pumping and had to rest for a while. I had already seen that it was a serious track, so I took my time before I started back down.

I have been biking a lot in Germany but I lived in the rather flat north of the country where we call a 100 m hill a mountain. This track pretty much got me to the limit: Awfully steep, hard soil with slippery gravel, curves and humps all over the track. I was mainly working on controlling my speed to not take off too much on the humps and then loose control int the bends. Unfortunately that left me with not enough speed to get up the slopes again without hard work. I will have to work on my skills, improve my equipment a toughen up I guess to cope with Australian mountain bike tracks..

Currently we are spending our time staring at weather maps because of cyclone Marcia, that has surprised everyone by developing from a tropical low to a class 5 cyclone in only two days. When I first heard of the cyclone warning from other sailors I looked at my grib-files – the source of weather information that I have been using since I started sailing. I saw the low approaching the Queensland coast but it looked very unimpressive. I kept track of the system on grib-files and on he official Bureau of Meteorology sites and was surprised to find that the cyclone was practically not taking place in the grib-files. On grib I saw a central pressure close to 1000 hP and wind hardly reaching 40 kn where in reality it was already a full blown category 5 cyclone with wind speeds of 200 km/h (over 100 kn).

The cyclone warning of my other other source of information – Met Bob  reached me when the cyclone was already fully developed and ready to hit land. If I had been out there sailing (which I wouldn’t have in cyclone season) without proper access to internet I would not have recognized what was going on at all until it hit me . I will have to work on my sailing weather sources too or toughen up and learn to face cyclones 😉 .

Meanwhile Marcia has been downgraded to a tropical low, traveling through Queensland and we are expecting it by to pass over us this afternoon. What has been worrying us about it is not the wind (which is not likely to reach so far south) but the amount of rain it brings. We are moored up on the Brisbane River and are carefully monitoring the flood level information of the rivers and lakes in the area to be able to predict a serious flooding of the Brisbane River and take off before that happens. It has been raining heavily for two days now but it looks like we are going to get away without leaving.  On the other hand side Queensland weather always seems to be good for surprises …

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